27. Juni 2007

Der Newsletter "Wie ich höre"

Vier- bis sechsmal im Jahr liegt in Akustikergeschäften und HNO-Arztpraxen der Newsletter des Hörgeräte-Herstellers Beltone aus. Er setzt sich von der in der Branche weit verbreiteten Technikverliebtheit und superlativischen Sprache ab.
Denn Absender (im Auftrag von Beltone) ist eine typische Hörgeräteträgerin, und an eben den "ganz normalen" Kunden wenden sich die Artikel.
Freundlich, menschlich, alltäglich. So alltäglich, dass sogar ein Kreuzworträtsel und ein Cartoon dazu gehören.

Konzept: Hauke Sann (Zweizeit, Hamburg) und Thies Thiessen

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13. Juni 2007

Schlicht & Ergreifend für Bethmann Design

Nüchtern betrachtet, war gegen den bisherigen Auftritt der Agentur Bethmenn Design nichts einzuwenden. Außer vielleicht, dass er schon einige Jahre auf dem Buckel hatte und tatsächlich sehr nüchtern war. Doch geht es Bethmann Design in Hamburg wie vielen in der Branche: Man macht so viel Werbung für andere, dass für die eigene kaum Zeit bleibt.
Ich wurde beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Designern die Haltung und Positionierung der Agentur deutlicher herauszuarbeiten und das Ganze in Worte zu fassen.
Ergebnis: Volker Bethmann und seine MitarbeiterInnen lieben ihre Arbeit und ihre Kunden. Sie sind voller Leidenschaft für die Marken und Produkte, die sie betreuen.
Sie sind Designer von ganzem Herzen. Und das führt denn auch zur Kernaussage und Grundhaltung der neuen Website und Drucksachen von Bethmann-Design.

(Konzept und Texte: Thies Thiessen, Gestaltung: Bethmann Design, Hamburg)

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12. Juni 2007

Fehlermeldungen für Heidelberg

Inzwischen gang und gäbe, war das Drucken Computer-to-plate vor ein paar Jahren noch eine misstrauisch beäugte, weil unverstandene Technik. Heidelberg hatte für die perfekte Verarbeitung von pdf-Dateien für den Druck eine ebenso perfekte und störsichere Hardware entwickelt – die es unter dem Namen "Prinergy" zu bewerben galt.











Für die Agentur Matrix Design entwickelte ich ein Konzept für Anzeigen und Prospekte, dass die häufigen (und deshalb extrem nervenaufreibenden) Störmeldungen noch mal übersteigerte – um so ironisch zu dramatisieren, dass man künftig gut darauf verzichten könne.

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Mitarbeiter-Portraits für Lufthansa Systems

Will ein Unternehmen mehr über die Mitarbeiter eines (in diesem Fall IT-) Lieferanten erfahren, will es wissen, mit wem seine eigenen Mitarbeiter künftig zusammenarbeiten werden, dann erhält es (beispielsweise) ein Skill-Profil: also ein nüchternes Datenblatt mit einer Liste der beruflichen Fertigkeiten und Erfahrungen.

Die Lufthansa Systems IS Consulting GmbH geht einen Schritt weiter: Denn zusätzlich gibt es ein bewusst persönlich gehaltenes Portrait, das den Menschen eben als als Menschen zeigt, das auch kleine Schwächen benennt und freundlich selbstironisch beleuchtet, – in einem Stil, der anscheinend bei den Kunden des IT-Unternehmens sehr gut ankommt.
In den letzten zwei Jahren habe ich etwa zwanzig Mitarbeiter interviewt und im Anschluss porträtiert. Etwa so:

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